Erdställe – Rätselhafte unterirdische Anlagen

Erdstall

Bild B.Symader

ein alter und wenig bekannter Begriff. Das Wort „Stall“, das heute für gewöhnlich nur als Bezeichnung für Gebäude zur Tierhaltunlogog verwendet wird, besaß ursprünglich eine allgemeinere Bedeutung im Sinne von „Stelle, Standort oder Stätte“.

Erdställe sind demzufolge Stätten bzw. Räume, die in den Erdboden gegraben oder sogar aus dem anstehenden Gestein gemeißelt worden sind.

Menschen vergangener Zeiten schufen Erdställe, also unterirdische Anlagen aus Gängen und Kammern, in ganz unterschiedlicher Größe und Form, die uns heute viele Rätsel aufgeben.

 

 

Für den Schutz und Erhalt der noch vorhandenen Erdställe und hinsichtlich der Vorgehensweise bei neu entdeckten Anlagen gilt es Folgendens zu beachten …

Deutscher Preis für Denkmalschutz 2018

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz vergibt jährlich den „Deutschen Preis für Denkmalschutz“. Der Preis ist die höchste Auszeichnung in diesem Bereich und gilt herausragenden Leistungen zur Bewahrung des baulichen und archäologischen Erbes sowie beispielhafter Vermittlung der Anliegen und Ziele von Denkmalschutz und Denkmalpflege.

Auf Vorschlag des ehemaligen Bayerischen Staatsministers Dr. Ludwig Spänle und des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege hat die Jury beschlossen, den Arbeitskreis für Erdstallforschung e. V. für seinen einzigartigen Einsatz und für den Erhalt von archäologischen Denkmälern sowie die grenzüberschreitende Vermittlung von Wissen über eine besondere Denkmalgattung, mit der Silbernen Halbkugel des Deutschen Preises für Denkmalschutz auszuzeichnen!